Tuesday, March 22, 2011

SVP proves that she is actually the 'Swiss Party of Homophobia'!!

In einem Artikel über Gender-Mainstreaming lässt Emil Grabherr, Präsident der Schweizerischen Volkspartei Luzern, seiner Homophobie freien Lauf. Nur gegen "in ordentlicher Partnerschaft lebende Schwule, die den Rest der Welt nicht mit ihrer sexuellen Ausrichtung belästigen", hätte er nichts einzuwenden. Der Rest der Schwulen wären jedoch "männliche Huren und Bubenschänder".

"Wir haben nichts gegen Schwule und Lesben" ist offenbar längst schon 'die Standardentschuldigungsformel für Homophobie' geworden. Demnach schreibt auch Emil Grabherr, Präsident der Schweizerischen Volkspartei Luzern, diese sieben Worte in seinem Artikel über Gender-Mainstreaming in Schweizer Kindergärten. Gender-Mainstreaming (Gleichstellungspolitik) sei seiner Meinung nach "perverser Sexualunterricht", denn "die Kinder sollen lernen, dass Schwule und Lesben, Heteros und Pädophile ihre sexuelle Ausrichtung unter dem Titel der gegenseitigen Achtung und der Vielfalt in der Einheit ausleben dürfen und sollen." Wer jetzt bereits über die Einfügung des Wortes 'Pädophile' irritiert ist, der wird wohl durch das Weiterlesen des Artikels regelrecht geschockt.

Für Grabherr habe nämlich auch er und die SVP (Luzern) nichts gegen Schwule und Lesben, jedoch nur dann nicht, "... so lange sie in einer partnerschaftlichen Beziehung leben und den Rest der Welt nicht mit ihrer sexuellen Ausrichtung belästigen." Anders als bei Heterosexuellen, wo es bekanntlich auch Singles, Geschiedene oder Verwitwete gibt, sind Homosexuelle für den SVP-Präsidenten Grabherr daher nur dann 'akzeptabel', wenn sie in einer Partnerschaft leben und nicht über ihre sexuelle Veranlagung reden. Für diese offene Homophobie hat der Präsident auch eine einfach klingende Erklärung, denn immerhin gebe es seiner Meinung nach "bei der Gruppe der Schwulen drei verschiedene Arten." Diese 'Artenvielfalt bei Schwulen' setze sich aus "in ordentlicher Partnerschaft lebenden Schwulen, männlichen Huren und die unter keinem Titel akzeptierbaren Bubenschänder" zusammen.

Nach dem 'Amöben-Skandal' durch die Junge SVP Wallis (wir berichteten hier) hat die Schweizerische Volkspartei nun wieder deutlich gezeigt, dass sie ihre menschenverachtende und homophobe Politik weiterhin fortsetzen will.

Aus gegebenen Anlass bringen wir daher gleichzeitig zwei Meldungen aus Zürich: Ein 33-jähriger verheirateter Familienvater wurde gestern vom Zürcher Gericht zu 18 Monate Haft verurteilt. Er hatte im März 2010 ein angeblich 13-jähriges Mädchen über Internet kennengelernt und sich ein Sexdate ausgemacht. Am vereinbarten Treffpunkt in einem Zürcher Parkhaus wartete jedoch bereits die Polizei. In der Wohnung des Verurteilten wurden dann im Rahmen einer Haussuchung kinderpornografisches Material und Tierpornografie gefunden. Zu 12 Monate Haft wurde hingegen, ebenfalls gestern in Zürich, ein 34-jähriger Mann aus Näfels verurteilt. Er hatte über mehrere Monate sexuelle Gespräche mit einer angeblich 14-jährigen Schülerin geführt hatte. Auch hier wartete am zum Sexdate vereinbarten Treffpunkt bereits die Polizei. In beiden Fällen hatte es sich nämlich nicht tatsächlich um minderjährige Mädchen, sondern um verdeckte Ermittler der Kriminalpolizei gehandelt. Verheiratet, Familienväter und (beabsichtigte) Mädchenschänder - davon laß man im Artikel des Präsidenten jedoch nichts.

Source: Gaywien.at

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